Verkalkter WasserhahnAbhängig von der Wasserhärte müssen die Mieter oder Hausbesitzer in regelmäßigen Abständen den Wasserhahn entkalken. Denn sonst kann es sein, dass das Wasser nicht mehr richtig fließt und die Küchengeräte beschädigt werden. Bislang wurde hierfür der sogenannte Perlator abgeschraubt und in Essig oder einem speziellen Entkalker gebadet. Der Hersteller Fackelmann hat nun einen praktischen Entkalker-Adapter auf den Markt gebracht, der problemlos an dem Wasserhahn angebracht werden kann. Dadurch entfällt das teilweise komplizierte Abschrauben des Perlators.

Wie entkalke ich den Wasserhahn mit dem neuen Adapter?

Anstatt den Perlator abzuschrauben, kann der neue Adapter auf den Wasserhahn gesetzt werden, um diesen zu entkalken. Hierfür wird zunächst der Behälter mit Essig oder Entkalker befüllt. Anschließend wird der Adapter mit den Klemmen so über den Auslauf oder den Hahn gestülpt, dass sich der Perlator komplett in der Flüssigkeit befindet. Es kann sein, dass sich die Armatur nicht von dem Adapter umschließen lässt. An klassischen Wasserhähnen, bei denen der Auslauf gerade nach unten verläuft, lässt er sich ebenfalls schlecht befestigen.

Idealerweise ist eine Armatur vorhanden, die über einen waagerecht liegenden Perlator und einen waagerechten Auslauf verfügt, bei einem maximalen Durchmesser von 2,5 cm. Ansonsten könnten die Klemmen des Adapters brechen, was es natürlich zu vermeiden gilt.

Alternative Plastiktüte

Anstatt des oben erwähnten Entkalker-Adapters kann für das Entkalken eines Wasserhahns auch eine einfache Plastiktüte verwendet werden. Diese wird mit Essig befüllt und anschließend mit einem Gummiband an der Armatur befestigt. Nun sollten einige Minuten gewartet werden, bevor die Tüte wieder entfernt wird. Auch auf diese Weise lässt sich der Wasserhahn entkalken, ohne einen Adapter kaufen oder den Perlator abschrauben zu müssen.

Luftsprudler entkalken – Schritt für Schritt

Zunächst wird der sogenannte Strahlregler mit einem speziellen Zangenschlüssel an den Einkerbungen gelöst, die sich an der Unterseite befinden. Alternativ wird hierfür eine Rohrzange mit Gummibacken verwendet werden. Wenn Ihnen hierbei schon einige Einzelteile entgegenkommen, sollte besser ein neuer Strahlregler eingebaut werden. Moderne Modelle bestehen aus pflegeleichtem Silikon oder speziellen Gummisieben, von denen sich der Kalk ganz einfach mit einem Tuch abreiben lässt. Wenn der Strahlregler lediglich verkalkt, aber noch komplett intakt ist, kann ein Essigbad helfen.

Wasserhärte testen lassen

Wenn Ihre Haushaltsgeräte sehr häufig verkalkt sind und Sie nicht wissen, woran das liegt, sollten Sie die Wasserhärte testen lassen. Denn sonst könnten Waschmaschine, Wasserkocher und Co. irgendwann nicht mehr richtig arbeiten und im schlimmsten Fall sogar beschädigt werden. Zudem würde beim Waschen der Wäsche mehr Waschmittel benötigt, wodurch zusätzliche Kosten entstehen würden. Daher sollten Sie mit einem kostenlosen Teststreifen die Wasserhärte bestimmen. Mit dem sogenannten P-Test, der kostenlos von der Firma Perma-Trade angeboten wird, wird eine zuverlässige und vor allem schnelle Bestimmung möglich.

Halten Sie den Teststreifen einfach einige Sekunden unter fließendes Wasser. Anschließend warten Sie kurz, bis Ihnen das Ergebnis angezeigt wird. Mithilfe der beiliegenden Skala lässt sich problemlos der Härtegrad Ihres Wassers feststellen.

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